Genießen – Arbeiten – Kreativ sein

Genießen – Arbeiten – Kreativ sein

Bei ihrer letzten mehrtägigen Aktivität im Jahr 2009 konnten Weiler Leos auf viele Erfahrungen zurückgreifen und ein zugleich kreatives und arbeitsintensives Programm gemeinsam mit elf Bewohnern des Wiechser Markus-Pflüger-Heims absolvieren.Auf Anregung eines Heimbewohners hatte sich die unternehmungslustige Gruppe dieses Jahr wieder einmal zum Plätzchen-Backen im Werner-Mennicke-Haus der Ev. Familienferienstätte Rührberg verabredet. Gemeinsam wurden 2,5 kg Butter, 20 Eier und 3 kg Mehl zu fünf Sorten Weihnachtsbrötchen verarbeitet. Zudem wurden zwei Schwarzwälder Kirsch-Torten zum Verzehr an Ort und Stelle hergestellt.

Das Genießen kam von Freitagabend bis Sonntagnachmittag wirklich nicht zu kurz: Es begann mit einem Raclette-Essen am ersten Abend und wurde mit Schlemmer-Frühstücksbuffets, einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen nach einem Nachmittagsspaziergang sowie einer Fackelwanderung am Samstagabend fortgesetzt. Beim Spielen standen dieses Mal spektakuläre Kegelspiele und Autorennen mit der an einen Beamer angeschlossenen Spielkonsole “Wii” im Vordergrund.

Für Highlights sorgten die beiden jüngsten Beteiligten: Sophia Gutmann (13) sorgte mit wohlklingenden Tönen aus ihrem Waldhorn für ein willkommenes musikalisches Intermezzo. Und Julia Renkert (14) brillierte mit einem Spitzentanz. Ihr “Pas de Bourrée” war für viele die erste Ballettvorführung, die sie aus nächster Nähe verfolgen konnten.Nebenbei wurden auch noch fünfzehn Vogelhäuschen farbenfroh bemalt, wobei einige Heimbewohner ein großes Gespür für eine harmonische Farbgestaltung bewiesen. Ob die Vogelwelt diese Kunstwerke wohl als Brutstätten nutzen wird, wenn sie auf dem Gelände des Markus-Pflüger-Heims sowie bei der Außenwohngruppe “Linde” in Schopfheim aufgehängt werden?

Für große Freude sorgten an diesem Wochenende auch die Besuche von vier Mitgliedern des Lions Clubs Weil am Rhein, dem Patenclub der Weiler Leos, sowie weiterer Freunde der “Begegnungen mit behinderten Menschen”. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Weil am Rhein und Huningue unterhielten sich mit den Gästen ebenso wie die Heimbewohner unterschiedlichster Altersgruppen. Urgestein Dieter (68) brachte es auf den Punkt: “Das sind alles nette Leut’!”

Zurück