Ausflug zum Préhisto-Parc

Ausflug zum Préhisto-Parc

Der Ausflug am Pfingstsamstag zur Tropfsteinhöhle und zum Dinopark im Préhisto-Parc in Réclère im Schweizer Jura stellte insofern ein Novum in der langen Geschichte der „Begegnungen“ dar, als er das Hilfswerkskonto des Clubs nicht belastete: Der Lions Club Lörrach hatte die komplette Finanzierung übernommen.

Mit dem 30-Sitzer-Bus führte die Fahrt über Basel, Delémont und Porrentruy nach Réclère. Nach der Ankunft beim Préhisto-Parc wurden Steaks auf dem Holzkohlegrill und Rösti auf dem Gasgrill zubereitet. Viele Hände halfen auch beim Herrichten der vielfältigen Beilagen. Alle genossen das Essen im Freien und saßen gut gelaunt lange beisammen.

Gestärkt begaben sich danach alle zur vereinbarten Höhlenführung. Zwar ist der Weg durch die gut beleuchtete Grotte durchgehend betoniert und mit einem Geländer versehen, dennoch kostet es vor allem am Anfang, angesichts der steil hinab führenden Treppe, einige Überwindung, in die im Lauf von Jahrtausenden entstandene Zauberwelt einzutauchen. Heimbewohner Uwe, seit der ersten Unternehmung fast immer dabei, hatte sogar den Mut, seinen Rollator oben stehen zu lassen und sich auf die Hilfe der Leos zu verlassen. 70 Minuten lang dauerte das Abenteuer in der Höhle. Gemeinsam staunte man beispielsweise über den 15 m hohen und 250.000 Jahre alten „Dom“, den größten Stalagmiten der Schweiz, den Höhlensee in 100 m Tiefe oder den „Mantel von Napoleon“, den größten Stalaktiten der Höhle.

Wieder am Tageslicht, folgte ein Rundgang durch den Dinosaurierpark. Und das Staunen ging bei Tarbosaurus, Stegosaurus & Co. weiter. Neben all den fantastischen Exponaten in Lebensgröße wird den meisten auch der gemeinsame Gang über eine Hängebrücke in Erinnerung bleiben. Vor den Augen eines weit aus dem Weiher herausragenden Ichthyosauriers, machten sich alle gegenseitig Mut und schafften es schließlich in der Gruppe problemlos, den wackeligen Weg zu bewältigen.

Dr. Andreas Kasa vom Lions Club Lörrach, der den Ausflug zusammen mit einer Betreuerin aus dem Wohnheim und drei Mitgliedern des Lions Clubs Weil begleitete, war von den Leos und von den Heimbewohnern gleichermaßen angetan: „Toll, was ihr da zusammen auf die Beine stellt!“

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