Drei schöne Tage auf dem Wasser

Drei schöne Tage auf dem Wasser

„Schön war’s!“ – In dieser Einschätzung waren sich alle Beteiligten einig: Die Mitglieder des Leo-Clubs Weil am Rhein – Dreiländereck, die zu einem gemeinsamen Hausbootwochenende auf dem Rhein-Marne-Kanal eingeladen hatten, Betreuer aus dem Arbeitskreis Tschernobylkinder Weil am Rhein und die elf Mädchen aus Shlobin in Weißrussland, die Hauptpersonen bei dieser Unternehmung.

Gerade mal zwei Tage waren die zehn- bis zwölfjährigen Kinder in der Obhut des Arbeitskreises um deren Leiterin Christiane Aßmann, als am 12. Juli das außergewöhnliche Abenteuer „Schifffahrt in Frankreich“ für sie begann. Von Volker Hütter und Harald Werner wurden sie in Kleinbussen zur Hausbootbasis von KUHNLE-TOURS im lothringischen Niderviller gefahren. Dort wurden sie von den etwas früher angereisten Leos erwartet. Bei traumhaft schönem Wetter sollten drei sehr erlebnisreiche und von einem harmonischen Miteinander geprägte Tage folgen.

Als am Samstagmorgen die Fahrt auf den beiden großen Hausbooten, einem Kormoran 1280 und einem Kormoran 1500, begann, hatte man schon viel zusammen gespielt, Riesenmikado zum Beispiel oder einige Geschicklichkeitsspiele aus dem vielfach erprobten Leo-Zehnkampf. Sehr schön war es für die Ferienkinder, dass die Leos drei fünfzehnjährige Mädchen russischer Abstammung aus Lörrach mitgenommen hatten. Hoch motiviert und mit viel Liebe kümmerten sich diese um das Wohlbefinden der jungen Gäste, die sich im Übrigen von der ersten bis zur letzten Minute ruhig, aufgeschlossen und überaus höflich gaben.

Nach den ersten zwei Fahrtstunden, in denen die Gruppe zwei lange Tunnels durchfuhr, sorgte ein längerer Aufenthalt auf einer Sommerrodelbahn für großes Vergnügen. Ebenso das Herumtollen in verschließbaren Plastikkugeln auf einer Wasserfläche. Zu einem weiteren Höhepunkt im Beiprogramm avancierte ein längerer Badeaufenthalt im Weiher von Gondrexange. Und sehr zur Freude der Leos gefiel es den jungen Mädchen, immer wieder mal ein Liedchen zu singen.

Ein erstes Wiedersehen ist für den 19. Juli eingeplant. Dann werden die jungen Gäste aus Weißrussland mit ihren beiden Betreuerinnen Alena Charapko und Valiantsina Rybakova sowie Mitgliedern des Arbeitskreises Tschernobylkinder zum Leo-Benefizkonzert im Gemeindehaus von St. Peter und Paul mit der Schweizer Sängerin Sarah-Jane kommen. Abgesprochen ist, dass sie bei dieser Gelegenheit im Rahmenprogramm ein Lied aus ihrer Heimat vortragen. Zwei Tage später wird man sich am Nachmittag beim Fest „Miteinander“ begegnen. Und am Abend des 27. Juli dürfen die Kinder zum Leo-Sommercamp in Huttwil kommen und beim lustigen Zaubertheater mit Clown Hago mitwirken.

Zurück