Fasnachtsfeier im Pflegeheim mit vielen Mitmachelementen

Fasnachtsfeier im Pflegeheim mit vielen Mitmachelementen

Lange vor dem offiziellen Beginn um 14.44 Uhr hatte sich am Fasnachtsdienstag die Caféteria “Weiler Stuben” im Pflegeheim Markgräflerland mit Heimbewohnern, Gästen und Mitarbeitern gefüllt. Den ganzen Morgen lang hatte eine Schar ehrenamtlicher Helfer den Raum liebevoll für das närrische Treiben hergerichtet. Mit dabei: fünf Leos und drei Praktikanten des Leo-Clubs.

Einer guten Tradition folgend, eröffnete die Frauengugge-Gruppe “Die Krawallschachteln” die Veranstaltung. Mit einem Trommelwirbel nach dem anderen sorgten die resoluten Damen für einen lautstarken fasnächtlichen Auftakt nach Maß. Und in ihrem Schlepptau gefiel der Narresome. “Sin di härzig!”, war die einhellige Reaktion auf die Jungen und Mädchen, die stolz ihre Waggis-Masken zur Schau trugen.Heimleiter Hans Kaufmann sah es sehr gerne, dass die Bewohnerschaft im Laufe des kurzweiligen Nachmittags bei vielen Programmpunkten zum Mitmachen animiert wurde. Hochstimmung herrschte immer dann, wenn Refrains wie “Und dann die Hände zum Himmel, komm lasst uns fröhlich sein” angestimmt wurden. Der Liedtext passte perfekt zur Situation: “Wir klatschen zusammen und keiner ist allein”.Beeindruckende Beiträge steuerten sangesfrohe Heimbewohner selbst bei: Sowohl der Singkreis Seniori als auch die Sitztanzgruppe Cha-Cha-Cha schafften es, dass viel mitgesungen wurde und viele in Bewegung kamen. Zeitweilig sah es gar beinahe so aus, als ob das Tagesmotto “Wir machen durch bis morgen früh” in die Tat umgesetzt werden sollte!Der im Haus bestens bekannte Unterhalter Gustav Händle sorgte für närrisch gute Musik. Viele im großen Saal sangen mit, als er “Sekt, das war sein letztes Wort!” schmetterte und eine mobile Sektbar durch den Raum geschoben wurde. Klar, dass die Freude groß war, als die Leos passend zum Lied Schaumwein an alle ausschenkten, – wohl dosiert und zentiliterweise, versteht sich!Auch zu Essen gab es im Narrencafé: Zahlreiche Ehrenamtliche hatten zur Feier des Tages 21 selbst gebackene “teuflisch gute” Kuchen aus der privaten Backstube mitgebracht. Und auch die von den Wiiler Rätschgosche großzügig verteilten Süßigkeiten fanden zufriedene Abnehmer.Hildegard Pfahler, die von Hans Kaufmann für ihr großes Engagement bei der Organisation der Fasnachtsfeier gelobt wurde, führte gut gelaunt durch das Programm und stellte hinter fest: “Es ist doch erstaunlich, was unsere Bewohner doch noch alles mitmachen können und wie viel Spaß sie dabei haben.”

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