Harte Arbeit, karger Lohn

Harte Arbeit, karger Lohn

Ein warmer Herbsttag. Eigentlich ein idealer Tag für ein Herbstfest! Die Weiler Leos hofften, dass viele Besucher kommen würden, um bei der offiziellen Einweihung des neu gestalteten Platzes dabei zu sein. Vor Rosi’s Schuhlädeli hatten sie einen Verpflegungsstand aufgebaut und boten Neuen Süssen, Sauser, Fleischkäse- und Frikadellenbrötchen sowie belegte Brötchen an.

Die Planung hatte gut geklappt, an alles hatte man gedacht… aber die Leute kamen nicht in der erhofften Zahl. Als über Mittag der Musikverein Märkt (mit Leo Peter als Trompeter) aufspielte, bevölkerten rund 20 Zuhörer die aufgebauten Festzeltgarnituren. In der übrigen Zeit herrschte – wie auf dem gesamten Berliner Platz – gähnende Leere. Der Umsatz blieb überaus bescheiden. Von einem Gewinn zu reden wäre übertrieben. Und im Spendenschwein des Hilfswerks sammelten sich gerade mal zwei Euro an.Immerhin zollten einige Passanten den Leos Respekt für ihren Einsatz bei den zahlreichen sozialen Projekten – aber gegessen und getrunken haben auch diese Leute an diesem Tag leider wo anders!

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